Engagierte Kampagne auf den letzten Metern:

Marvi setzt voll auf Familienpolitik

Gut drei Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September stellt der Karlsruher SPD-Bundestagskandidat Parsa Marvi eine neue Kampagne unter dem dem Titel “Mutti würde Marvi wählen” vor. Damit will er vor allem eines: Auf die aus seiner Sicht notwendigsten Verbesserungen für die Familienpolitik der nächsten vier Jahren aufmerksam machen.
Familienpolitik hat aus Sicht von Parsa Marvi ein chronisches Problem: Ihre große Bedeutung wird gegenüber anderen Themen oft unterschätzt. Um die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs in vielen Bereichen der familienpolitischen Agenda der Bundesregierung zu unterstreichen, hat sich der Sozialdemokrat eine besondere Kampagne für den Endspurt seines Wahlkampfes einfallen lassen. Unter dem Slogan “Mutti würde Marvi wählen” haben er und sein Team zahlreiche Eltern – darunter vorrangig Mütter – auf Karlsruhes Straßen angesprochen und sie um ihre Wünsche an die künftige Familienpolitik befragt. Damit will Marvi klar machen, dass viele Eltern trotz der Fortschritte der vergangenen Jahre unter einem enormen Druck stehen und dringend Entlastung brauchen. “Wir sehen, dass der Spagat zwischen Erziehung und Arbeitsalltag für viele Menschen kaum zu schaffen ist. Wer keine familiäre Unterstützung hat, stößt schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit”, erklärt Marvi. Insbesondere für Alleinerziehende sei die Belastung enorm. “Mit meiner Kampagne will ich die Forderungen von Eltern mit Nachdruck in die Öffentlichkeit tragen”, so die Botschaft des SPD-Kandidaten.
So wünscht sich der Karlsruher SPD-Bundestagskandidat und Fraktionsvorsitzende eine Bundesregierung, die eine moderne Familienpolitik an die oberste Stelle setzt. Zu wenig Priorität habe das Thema für seinen Geschmack bisher in der Führung der Bundesregierung gehabt, zu rückwärtsgewandt seien die Vorstellungen der Union, was die SPD zu oft in unbefriedigende Kompromisse zwinge. “Wenn Sie einen Bremsklotz an der Seite haben, können Sie familienpolitisch eben nicht durchstarten”, so Marvis Kurzfazit zur Politik der vergangenen Jahre. Im Ergebnis halte die familienpolitische Agenda der Bundespolitik kaum mit den gesellschaftlichen Realitäten Schritt. Die Sozialdemokratie wolle das ändern durch die Einführung eines Kinderbonus bei der Einkommensbesteuerung, durch schrittweise Beitragsfreiheit für KITAs, durch finanzielle Förderung bei Reduzierung der Arbeitszeit durch die Eltern für Kinderbetreuung oder durch das volle Rückkehrrecht von Frauen von Teilzeit in Vollzeit.
Sollte er ein Mandat für den neuen Bundestag erringen, will sich der SPD-Politiker “mit aller Macht” für eine Entlastung von Familien und insbesondere Alleinerziehenden einsetzen. Diese werden seiner Meinung nach zu wenig unterstützt – zum Nachteil der Kinder. Für Marvi ein No-Go, das es entschieden zu bekämpfen gilt. “Ich will, dass sich die Menschen für Kinder entscheiden können mit dem guten Gewissen, dass der Staat voll an ihrer Seite steht. Vor allem will ich, dass Kinder endlich als das gesehen werden, was sie sind: Das wertvollste, was wir haben”, so das leidenschaftliche Plädoyer des Karlsruher SPD-Mannes, der auch mit Seitenhieben auf die Kanzlerin nicht spart: ”Ich will, dass sich die politische Führung in unserem Land mindestens genauso um die Interessen von Familien und Alleinerziehenden bemüht wie um jene der Automobilindustrie.”